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Die Kartendaten können erst dann verändert werden, wenn der korrekte Geheimcode zur Karte gesendet wurde. Jedes gesetzte Bit im Fehlerzähler steht für einen Versuch. h gemeldet. SLE4432 und SLE4442 sind EEPROM Chipkarten der Siemens AG. Der Geheimcode ist selbstverständlich nur lesbar, wenn die Karte vorher mit eben diesem Code freigeschaltet wurde. Die ersten Bytes enthalten eine Hersteller oder Projektkennung, die bereits bei der Kartenherstellung teilweise beschrieben und schreibgeschützt wird. Beim Beschreiben der Karte wird jedes Byte einzeln geschrieben. Der Chip wird unwiderruflich schreibgeschützt, wenn alle Fehlversuche aufgebraucht sind. Maximal drei Versuche sind möglich, da der Fehlerzähler nur drei Bits enthält. Der Fehlerzähler enthält die Anzahl der möglichen Freischaltversuche, die noch möglich sind, bevor die Karte unbrauchbar wird. CERRCNT - Fehlerzähler eines SLE4442 Chips lesen Syntax: CERRCNT (fd) Funktion: Diese Funktion meldet die Anzahl der möglichen Anmeldeversuche. Wird der Parameter nicht angegeben, so wird automatisch der höchste mögliche Wert Drei verwendet. Bei kleinen Stückzahlen muß man nehmen, was geliefert wird. Speicheraufbau der Chipkarten Der Speicher besteht aus 256 linear addressierbaren Bytes. Alle anderen Daten der Karte können jederzeit gelesen werden. CPIN - Anmeldung eines SLE4442 Chips per Geheimcode Syntax: 1 - CPIN (fd, Nummer[, Max]) 2 - CPIN (fd, Nummer$[, Max]) Funktion: Bevor auf eine SLE4442 geschrieben werden kann, muß diese mit einer Geheimzahl zur Mitarbeit überredet werden. Zur Anmeldung kann diese Funktion in zwei Varianten verwendet werden: Variante 1 führt die Anmeldung mit der numerisch angegebenen PIN-Nummer aus, während der Code bei Variante 2 im String Nummer$ übergeben wird. Das Umprogrammieren dauert ca. Für SLE4442 gilt zusätzlich: In einem separaten Datenbereich befinden sich ein Fehlerzähler und ein drei Bytes langer Geheimcode. Cachefunktionen unterstützt der Chip nicht. Siehe dazu die Funktion CERRCNT. In der Regel hat man erst bei Abnahme einer größeren Menge von Karten von Siemens einen Einfluß auf den Inhalt dieser Bytes. Dier ersten 32 Datenbytes können einzeln gegen Änderungen geschützt werden. Dieser Wert wird gemeldet. Die SLE 4442 Chipkarte enthält zudem einen Geheimcode (PIN) basierten Schreibschutz. Dieser Schutz ist unwiderruflich. 2,5ms - 5ms pro Byte je nach geschriebenen Daten (Herstellerangabe). Diese Bytes entsprechen dem ATR Code nach ISO7816. Ergebnis: Die Anzahl von erlaubten Fehlversuchen bei Erfolg, bei Fehler wird ein negativer Fehlercode aus errno. Der Zähler wird gelesen und die Anzahl der gesetzten Bits wird gezählt. Der Parameter Max gibt an, auf welche Anzahl von Versuchen der Fehlerzähler eingestellt werden soll, wenn ein Anmeldevorgang gelungen ist. Inhalt und Länge des ATR Codes sind projektabhängig. Die Karte läßt höchstens drei fehlerhafte Versuche zu, den Geheimcode zu senden, danach wird die Karte unwiderruflich schreibgeschützt. Bitte beachten Sie, daß diese Funktion die PIN Bytes in der umgekehrten Reihenfolge verarbeitet als der alte MAKWCR Controller, welcher die Bytes irrtümlich verkehrtherum verglich. Beachten Sie, daß der Chip einen Fehlerzähler enthält, der bei jedem Anmeldeversuch heruntergezählt wird. Nur bei einem erfolgreichen Anmeldeversuch mit einer korrekten Geheimzahl kann der Fehlerzähler wieder auf den Ausgangswert zurückgesetzt werden. Die Karten haben eine Nutzdatengröße von 256 Bytes.
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